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Textilveredelung verständlich erklärt

Stick oder Druck?
Das passende Verfahren.

Hier erfahrt ihr, wie die wichtigsten Veredelungsvarianten funktionieren und was bei der Auswahl zählt. Das konkrete Verfahren wählen wir passend zu eurem Motiv und dem bestätigten Textil.

Verfahren 01

Stick

Das Motiv entsteht aus Garn, das direkt in das Textil gestickt wird. Dadurch bekommt es eine sichtbare, erhabene Struktur.

Wofür geeignet?

Kompakte Vereinslogos, Teamnamen und gut lesbare Schriftzüge auf geeigneten Polos, Hoodies oder Shirts.

Was wird geprüft?

Sehr feine Linien, kleine Schrift und Verläufe können eine vereinfachte Umsetzung erfordern. Für den Stick wird das Motiv in ein Stickprogramm umgesetzt.

Verfahren 02

DTF-Druck

DTF steht für Direct to Film. Das Motiv wird auf einen Film gedruckt und mit einer Transferpresse auf das Textil übertragen.

Wofür geeignet?

Mehrfarbige Logos und Motive, bei denen Details und Farben wichtig sind.

Was wird geprüft?

Material, Druckfläche und Temperaturverträglichkeit müssen passen. Große geschlossene Motive erzeugen eine zusammenhängende Druckfläche.

Verfahren 03

Siebdrucktransfer

Das Motiv wird im Siebdruck auf einen Träger hergestellt und anschließend mit einer Presse auf das Textil übertragen.

Wofür geeignet?

Wiederkehrende Teamlogos und Serien, je nach Anzahl und Gestaltung der Farben.

Was wird geprüft?

Die Wirtschaftlichkeit hängt unter anderem von Motiv, Farben und Menge ab. Eine sinnvolle Stückzahl prüfen wir für eure Anfrage.

Verfahren 04

Flexdruck

Formen und Buchstaben werden aus einer glatten Textilfolie geschnitten und mit Wärme aufgebracht.

Wofür geeignet?

Namen, Nummern, klare Schriftzüge und einfache Motive.

Was wird geprüft?

Für komplexe Farbverläufe oder fotorealistische Motive wird ein anderes Verfahren geprüft. Sehr kleine Elemente müssen technisch umsetzbar sein.

Verfahren 05

Flockdruck

Das ausgeschnittene Motiv besitzt eine samtartige, leicht erhabene Oberfläche und wird auf das Textil übertragen.

Wofür geeignet?

Prägnante Schriftzüge, Nummern und einfache Motive mit fühlbarer Oberfläche.

Was wird geprüft?

Flock hat eine andere Haptik als glatter Flexdruck. Das gewählte Material und die Motivdetails werden vor Umsetzung geprüft.

Verfahren 06

Sublimation

Farbstoff wird mit Wärme in ein geeignetes Material übertragen. Bei der klassischen Textilsublimation bildet sich keine aufliegende Folie.

Wofür geeignet?

Motive auf dafür geeigneten, meist hellen Polyestertextilien.

Was wird geprüft?

Material und Grundfarbe sind entscheidend. Klassische Sublimation ist nicht mit einem deckenden Druck auf dunkler Baumwolle gleichzusetzen.

So finden wir eure passende Veredelung.

  1. Motiv: Farben, Linien und Schrift prüfen.
  2. Textil: Stoff, Grundfarbe, Nähte und Pflege berücksichtigen.
  3. Menge: Aufwand und Serienumfang abstimmen.
  4. Position: Größe und Platzierung festlegen.
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Kurz beantwortet

Eure Fragen.

Welches Veredelungsverfahren ist am besten?+

Es gibt kein Verfahren, das für jedes Textil und Motiv die beste Wahl ist. Entscheidend sind Stoff, Logo, gewünschte Größe, Anzahl und Einsatz. Sendet euren Entwurf; wir empfehlen die passende Umsetzung.

Ist Stick immer haltbarer als Druck?+

Eine pauschale Rangfolge ist nicht sinnvoll. Qualität, Stoff, Verarbeitung und Pflege wirken zusammen. Die passenden Pflegehinweise richten sich nach dem konkreten Artikel und der Veredelung.

Wie groß darf ein Logo sein?+

Die passende Größe hängt von Textil, Position, Motiv und Verfahren ab. Der Konfigurator zeigt eine erste Orientierung; die verbindliche Größe stimmen wir vor der Produktion ab.

Welche Dateien benötigt ihr?+

Für die erste Anfrage sind PNG, JPG, WebP und SVG bis 8 MB möglich. Für die Produktion kann eine höher aufgelöste oder vektorbasierte Vorlage erforderlich sein. Wir prüfen eure Datei persönlich.